Thaler Schachspieler beenden Saison

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft verloren die Thaler Schachspieler in der siebten und letzten Runde der 2. Regionalliga gegen die starke Mannschaft des Schachclubs Rheintal mit 1,0 : 4,0 Punkten.

Damit beendeten die Thaler die Saison in ihrer Gruppe mit acht Mannschaften auf dem beachtlichen 4. Schlussrang. Gegen die in Bestbesetzung angetretenen Rheintaler hatten die Thaler einen schweren Stand. Beat Thür verlor bald eine Figur, gewann dafür aber drei Bauern. Doch die Figuren und vor allem das Läuferpaar seines Gegners harmonierten zu gut. Thür konnte die Niederlage nicht abwenden. Marco Scruzzi kam ohne Probleme aus der Eröffnung heraus und zeigte eine engagierte Leistung. Leider konnte sich sein Kontrahent im Laufe des Spiels immer besser aufstellen und die Partie gewinnen. Ivo Walt hielt mit Schwarz gegen den Rheintaler Spitzenmann lange Zeit gut mit. Im Turmendspiel verfügte er jedoch über einen Bauern weniger und musste in der Folge wichtige gegnerische Figuren in die eigene Stellung eindringen lassen, was zum Partieverlust führte. Auch Ruedi Affeltranger musste ein Turmendspiel mit Minusbauern bestreiten. Trotz langem Kampf war die Stellung nicht zu halten. Für den Ehrenpunkt war der formstarke Teamsenior Elmar Schneider besorgt. Er gewann zunächst einen Bauern im Mittelspiel und konnte danach einen gefährlichen Freibauern bilden. Dank vorzüglicher Technik stellte der Thaler in einem langen Spiel mit 84 Zügen den Sieg sicher. Mit zwei Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen schlossen die Thaler Schachspieler ihre Gruppe mit vielen starken Mannschaften auf dem 4. Rang ab.

Überraschungserfolg für Thaler Schachspieler

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft trennte sich der Schachclub Thal in der sechsten von insgesamt sieben Runden der 2. Regionalliga vom bisher verlustpunktlosen Leader Gonzen Sargans 2,5 : 2,5 Unentschieden.

Die Thaler hätten sogar gewinnen können. Dabei lief es zunächst gegen die Thaler. Marco Scruzzi zeigte eine engagierte und gute Partie. Leider überschritt er dann die zur Verfügung stehende Bedenkzeit, was zur Niederlage führte. Der Teamsenior Elmar Schneider stellte erneut seine starke Form unter Beweis. Bereits im Mittelspiel gewann er einen wichtigen Bauern. In der Folge setzte er seinen Kontrahenten mit einem gefährlichen Freibauern unter Druck und eroberte dank einer geschickten Abwicklung einen Turm. Der Sarganser Spieler versuchte zwar noch, einen Königsangriff herbeizuführen, doch Schneider wehrte alle Drohungen ab und siegte souverän. Pech hatte Ivo Walt. Er hatte seinen Gegner völlig überspielt, entscheidendes Material gewonnen und stand kurz vor dem Partiegewinn. Leider entschied sich der Thaler bei knapper Bedenkzeit für eine falsche Zugfolge und konnte das Matt nicht mehr vermeiden. Keinerlei Probleme bekundete Urs Frei. Er agierte mit Schwarz äusserst aktiv, rückte seine Bauern im richtigen Moment vor und drang mit seinem Turm ins gegnerische Lager ein. Nach zwei Bauerngewinnen gewann er das Turmendspiel sicher. Marcel Schneider stand in einer druckvoll angelegten Partie zunächst leicht besser. Das Endspiel war aber nicht zu gewinnen. So blieb es bei einem umkämpften Unentschieden zwischen Thal und Sargans. Für die Thaler ist dies als Erfolg zu werten, nachdem die Sarganser in den ersten fünf Runden stets die Oberhand behalten hatten.

Thaler Schachspieler remisieren

Auch in der fünften von insgesamt sieben Runden der 2. Regionalliga der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft spielten die Thaler Schachspieler Unentschieden. Sie trennten sich von Romanshorn mit 2,5:2,5 Punkten. Teamsenior Elmar Schneider lieferte sich mit seinem Kontrahenten, einem ebenfalls erfahrenen Senior, einen spannenden Kampf. Schneider verfügte mit den schwarzen Steinen über aktives Spiel und stand zunächst leicht besser. Das Endspiel war dann aber ausgeglichen und der Thaler wickelte mittels Dauerschach ins beidseits verdiente Remis ab. Urs Frei bekam es mit dem stärksten Romanshorner Spieler zu tun. Er hielt mit Schwarz gut dagegen und es deutete nichts auf einen Partieverlust hin. Leider büsste er in der Folge wegen ungünstig stehender Figuren zwei Bauern ein, was schliesslich zur Niederlage führte. Marcel Schneider konnte seinen Gegner von Beginn weg unter Druck setzen. Zwar leisteten sich beide Spieler bei knapper Bedenkzeit Ungenauigkeiten. Am Ende behielt aber der Thaler das bessere Ende für sich und strich den vollen Punkt ein. Captain Ruedi Affeltranger bearbeitete während langer Zeit die etwas schwachen, isolierten Bauern seines Gegenspielers. Dieser verteidigte sich aber sehr geschickt, weshalb es beim Remis blieb. So hing in der letzten noch offenen Partie alles von Ivo Walt ab. Nur ein Gewinn von ihm hätte auch den Thaler Mannschaftssieg bedeutet. Nach einem Fehler des Romanshorners konnte Walt einen Turm für einen Springer erobern. Doch konnte sein Kontrahent trotz des Materialrückstandes die Stellung kompliziert halten und genügend Gegenspiel fürs Remis aufbauen. So trennten sich die beiden Mannschaften letztlich mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Thaler Schachspieler mit Unentschieden

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft trennte sich der Schachclub Thal in der vierten von insgesamt sieben Runden der 2. Regionalliga von der Mannschaft aus St. Gallen 2,5 : 2,5 Unentschieden.

Am Spitzenbrett stand der Captain des Thaler Teams, Ruedi Affeltranger, zwar leicht aktiver als sein Gegner. Der geringfügige Vorteil genügte aber nicht für einen Sieg, so dass sich die beiden auf ein Remis einigten. Thomas Kuhaupt, zum ersten Mal für die Thaler im Einsatz, zeigte eine gute Partie mit den schwarzen Steinen. Leider verlor er im späteren Verlauf einen Bauern und nach einem Fehler auch die Partie. Teamsenior Elmar Schneider sah sich einem stürmischen Angriff seines jugendlichen Gegners ausgesetzt. Er konnte diesen jedoch neutralisieren. Der Thaler erreichte problemlos Ausgleich, aber auch nicht mehr, weshalb es auch hier bei der Punkteteilung blieb. Ähnlich ging es Marcel Schneider. Er gewann Raum und drückte auf der einen Brettseite. Am Ende verblieb aber sein Kontrahent mit einer einzigen Bauernschwäche, was für einen Gewinn nicht ausreichend war. Ein Remis war die Folge. So waren die Thaler zu diesem Zeitpunkt im Rückstand und benötigten einen Sieg in der letzten noch offenen Partie. Auf Urs Frei war Verlass. Er zwang seinen routinierten Gegenspieler immer mehr in die Defensive, eroberte einen Bauern und schuf einen gefährlichen Freibauern. Nach weiteren Bauerngewinnen war die Messe gelesen, so dass der St. Galler Spieler die Hand als Zeichen seiner Aufgabe reichte. Damit war das Unentschieden der Thaler Mannschaft sichergestellt, die bislang eine gute Saison spielt.