2. Regionalliga Zone H 2016

Thaler Schachspieler mit weiterem Sieg

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft siegten die Thaler Schachspieler auch in der sechsten von sieben Runden der 2. Regionalliga. Sie bezwangen Toggenburg mit 3,5 : 1,5 Punkten. Damit sind die Thaler kaum mehr vom 2. Platz in ihrer Gruppe mit sieben Mannschaften zu verdrängen, auch wenn sie in der letzten Runde spielfrei haben. Zum ersten Einzelpunkt kamen die Thaler Schachspieler auf leichte Weise. Der Gegenspieler von Ivo Walt fand den Weg nach Thal nicht, so dass Walt kampflos siegte. Damit hatte er Gelegenheit, seinen Mannschaftskollegen bei ihrem Treiben über die Schultern zu schauen. Für die erste positive Meldung sorgte Ruedi Affeltranger. Er bekam es am Spitzenbrett mit einem sehr starken Gegner zu tun, stand nach der Eröffnungsphase tendenziell besser und konnte sich in der Folge mit dem Toggenburger auf ein verdientes Remis einigen. Eine tolle Leistung zeigte erneut Team-Senior Elmar Schneider. Er entfachte am Damenflügel einen gefährlichen Bauernsturm, dem der Spieler aus dem Toggenburg nichts entgegenzusetzen hatte. Nach einer drohenden Umwandlung eines Freibauern in eine Dame gewann Schneider eine Leichtfigur und danach die Partie. Bravourös spielte Marco Scruzzi. Er glich das Spiel mit den schwarzen Steinen ohne Probleme aus und schnürte seinen Kontrahenten regelrecht ein. Dank eines weit ins gegnerische Lager aufgerückten Bauern und einer aktiv stehenden Dame konnte er die Partie mit einem schönen Mattbild zu einem erfolgreichen Ende führen. Marcel Schneider verfügte über einen Mehrbauern und hatte stets die Initiative. Im Bemühen, das Spiel zu gewinnen, überzog er jedoch die Stellung, anstatt korrekterweise das Unentschieden zu erzwingen. Er musste daher eine Niederlage einstecken.

 

Thaler Schachspieler erneut siegreich

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft besiegten die Thaler Schachspieler in der fünften von sieben Runden der 2. Regionalliga die Mannschaft von Buchs klar mit 3,5 : 1,5 Punkten. Damit festigten die Thaler den 2. Platz in ihrer Gruppe mit sieben Mannschaften.

Der Match begann für den Schachclub Thal verheissungsvoll. Der Gegner von Ruedi Affeltranger liess sich zu einem nicht korrekten Figurenopfer hinreissen. Der Thaler Captain schätzte die Lage richtig ein, wehrte alle Drohungen ab und siegte in der Folge diskussionslos. Marcel Schneider hinderte seinen Gegenspieler an der rechtzeitigen Rochade. Dadurch blieb dessen König in der Mitte des Brettes stehen und war so ständigen Angriffen ausgesetzt. Nach Materialgewinnen war die Partie für den Thaler gewonnen. Team-Senior Elmar Schneider konnte dank seines souveränen Sieges bereits den Mannschaftssieg sicherstellen. Sein Kontrahent musste sich schon in der Eröffnungsphase von einem wichtigen Bauern trennen. Schneider spielte danach mit grosser Umsicht, leistete sich keinen einzigen Fehler und liess den gegnerischen Königsangriff gekonnt ins Leere laufen. Nach rund vier Stunden gab der Buchser Spieler auf. So konnten die Thaler die Niederlage von Ivo Walt verschmerzen. Walt gelangte zu einer brandgefährlichen Angriffsstellung. Leider büsste er bei akuter Zeitnot einen Läufer ein, was zum Partieverlust führte. Urs Frei musste früh Spielmaterial hergeben, um einem bedrohlichen Königsangriff entgegenzutreten. Er kam dann jedoch zu sehr starkem Gegenspiel, welches ihm gar noch Gewinnchancen einbrachte. Doch er verpasste den Gewinnweg, erreichte aber ein gutes und verdientes Remis.

 

Thaler Schachspieler verlieren gegen den Gruppenfavoriten

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft verloren die Thaler Schachspieler in der vierten von sieben Runden der 2. Regionalliga gegen den haushohen Favoriten aus Sargans mit 1 : 4 Punkten. Damit musste der Schachclub Thal die Tabellenführung wieder an die Sarganserländer abgeben. Trotz ihrer klaren Rolle als Aussenseiter schlugen sich die Thaler beachtlich. Ruedi Affeltranger bekam es am ersten Brett gar mit einem Spieler zu tun, dem vom Weltschachbund der Titel eines Internationalen Meisters vergeben wurde. Der Thaler Captain hielt lange Zeit gut mit, musste sich aber letztlich nach einer kleinen, aber entscheidenden positionellen Ungenauigkeit dem Meisterspieler doch geschlagen geben. Auch Marcel Schneider musste gegen einen deutlich höher eingestuften Gegner antreten. Er bekundete wenige Probleme. In ausgeglichener Position einigten sich die Kontrahenten im späteren Spielverlauf auf ein Remis. Urs Frei kam gut aus der Eröffnung heraus. Leider wies seine Stellung in der Folge einen isolierten und damit leicht angreifbaren Bauern auf. Er konnte diese Schwäche nie ganz kompensieren und musste später die Waffen strecken. Team-Senior Elmar Schneider wiederum wurde zum Verhängnis, dass er zu viel Bedenkzeit verbrauchte. Er stand zunächst sogar besser als sein Gegenpart, verlor aber in der Zeitnotphase wichtiges Spielmaterial, was zum Partieverlust führte. Ivo Walt schliesslich büsste erst einen Bauern ein. Er kämpfte sich aber bravourös ins Match zurück. Er eroberte sich den verlorenen Bauern zurück und bot seiner russischstämmigen Gegenspielerin mehr als nur Paroli. Diese musste am Ende ins leistungsgerechte Unentschieden einlenken.

 

Thaler Schachspieler übernehmen Tabellenführung

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft besiegten die Thaler Schachspieler in der dritten von sieben Runden der 2. Regionalliga die Mannschaft von Wil 1 gleich mit 4,5 : 0,5 Punkten. Damit übernahmen die Thaler vorläufig die Tabellenführung in ihrer Gruppe mit sieben Mannschaften. Für den ersten Einzelsieg war Ruedi Affeltranger besorgt. Sein Gegner vergriff sich kurz nach Abschluss der Eröffnungsphase an einem vergifteten Bauern, was dem Thaler den Gewinn eines ganzen Turms und damit der Partie ermöglichte. Der Team-Senior Elmar Schneider überzeugte einmal mehr durch sein umsichtiges Spiel. Er nahm dem Wiler Spieler nach und nach wichtige Bauern ab und führte das entstandene Turmendspiel routiniert zum Sieg. Marcel Schneider kam gut aus der Eröffnung heraus und eroberte alsbald Material. Er liess jedoch in der Folge durch ungenaue Züge eine gefährliche Bauernwalze seines Gegenübers zu und musste daher dessen Remisangebot annehmen. Besser machte es Ivo Walt. Er hatte mit den schwarzen Steinen das Spielgeschehen jederzeit im Griff, baute viel Druck auf die gegnerische Stellung auf und sicherte sich anschliessend eine Mehrfigur. Der Wiler reichte danach die Hand als Zeichen seiner Spielaufgabe. Somit war der Thaler Mannschaftssieg bereits in trockenen Tüchern. Den vierten Einzelsieg fuhr der am ersten Brett spielende Urs Frei ein. Er nutzte geschickt eine ungedeckte Turmstellung seines Kontrahenten aus und wickelte im richtigen Moment in ein gewonnenes Turmendspiel ab. Denn danach waren alle Bauern des Wiler Spielers schwach und wurde eine sichere Beute des Thalers. Nach diesem Sieg steht der Schachclub Thal vorläufig an der Tabellenspitze seiner Gruppe und trifft in zwei Wochen auf den klaren Favoriten, das starke Team aus Sargans.

 

Thaler Schachspieler mit Unentschieden

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft erkämpften sich die Thaler Schachspieler in der zweiten von sieben Runden der 2. Regionalliga gegen St. Gallen 2 in einem ausgeglichenen Match ein 2,5 : 2,5 Unentschieden.

Der Team-Senior Elmar Schneider war auch dieses Mal stets auf der Höhe des Geschehens. Er stand gegen seinen jugendlichen, aufstrebenden Gegner mindestens ausgeglichen. Dieser reklamierte im weiteren Spielverlauf eine dreimalige Stellungswiederholung, was zwingend zum Remis führt. Es war etwas unklar, ob der St. Galler die Reklamation auch rechtzeitig angebracht hatte. Die Spieler einigten sich aber in der Folge fair auf ein Unentschieden. Marcel Schneider hatte wegen eines schlecht postierten Läufers seines Kontrahenten leichte Stellungsvorteile zu verzeichnen. Die Remisbreite war aber nie überschritten, so dass es auch hier beim Remis blieb. Nachdem Beat Thür bereits in der ersten Runde reüssierte, bot er abermals eine starke Leistung. Sein höher eingestufter Gegenpart verfügte in einem Doppelturmendspiel über Mehrbauern und stellte immer wieder unangenehme Mattdrohungen auf. Doch Thür umschiffte gekonnt alle Klippen und führte die Partie sicher in den Remishafen. Ivo Walt musste leider eine seiner seltenen Niederlagen hinnehmen. Er stand nach einem Springeropfer seines Gegenspielers kritisch, versuchte noch mit kraftvollen Zügen die Partie zu retten, was aber nicht gelang. Keine Probleme kannte Urs Frei. Er hatte sich mit den schwarzen Steinen eine aktive Stellung erarbeitet. Als sein Gegner mit einer Leichtfigur zu unsorgsam agierte, verbaute ihr der Thaler alle Rückzugsmöglichkeiten und eroberte die Figur. Nach weiteren Zügen war die Partie gewonnen und gleichzeitig das Unentschieden der Thaler Mannschaft in trockenen Tüchern.

Thaler Schachspieler siegen zum Auftakt

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft schlugen die Thaler Schachspieler in der ersten von insgesamt sieben Runden der 2. Regionalliga die Mannschaft von Sprengschach Wil klar mit 4 : 1 Punkten.

Damit ist ihnen in ihrer Gruppe mit sieben Mannschaften ein optimaler Start in die neue Saison gelungen. Für einen ersten Teilpunkt war der Senior Elmar Schneider besorgt. Er erreichte mit den schwarzen Steinen aktives Spiel und bot seinem jugendlichen Gegner kaum Angriffspunkte. Letztlich endete die Partie mit einem gerechten Unentschieden. Der Kontrahent von Beat Thür opferte in der Eröffnung einen Bauern, um Angriff zu erhalten, und trachtete danach, den König des Thalers zur Strecke zu bringen. Doch Thür behielt stets die Übersicht, eliminierte nach und nach alle Angriffsfiguren des Wilers und münzte schliesslich im Turm- und Bauernendspiel seine Bauernvorteile in einen souveränen Sieg um. Marcel Schneider profitierte von einer ungenauen Eröffnungsbehandlung seines Gegenspielers und siegte nach Materialgewinnen problemlos. So war es an Ivo Walt, den Mannschaftssieg sicherzustellen. Er setzte sein Gegenüber mit Schwarz erheblich unter Druck, eroberte einen Bauern und sah schon wie der sichere Gewinner aus. Leider verbrauchte er etwas viel Bedenkzeit, so dass er das Remisangebot seines Gegners annahm, was den Thalern bereits zum Sieg reichte. Doch Ruedi Affeltranger setzte noch einen drauf. Er nutzte die passive Stellung seines Kontrahenten geschickt aus und entschied die Partie auf taktischem Weg: Er gab einen Läufer her, um einem Freibauern die entscheidenden Schritte zur Damenumwandlung zu ermöglichen. Der Wiler erkannte die Aussichtslosigkeit seiner Lage und reichte die Hand als Zeichen der Partieaufgabe. Ein schön herausgespielter Sieg des Thaler Captains!