Unglückliche Niederlage der Thaler Schachspieler

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft musste sich der Schachclub Thal in der zweiten von insgesamt sieben Runden der 2. Regionalliga der starken Mannschaft von Flawil mit 1,5 : 3,5 Punkten geschlagen geben.

Urs Frei trat am ersten Brett gegen den stärksten Spieler von Flawil an. Er eröffnete gut und hielt das Spiel lange ausgeglichen. Nach einem Figurenverlust musste er aber leider die Partie aufgeben. Teamsenior Elmar Schneider verteidigte sich mit den schwarzen Steinen bravourös und mit grosser Umsicht. Nachdem fast alle Figuren abgetauscht waren und keine Seite mehr Fortschritte erzielen konnte, einigten sich die beiden Kontrahenten auf ein insgesamt leistungsgerechtes Remis. Marcel Schneider öffnete in einem kritischen Moment das Spiel im Zentrum des Brettes. Nach einem Schlagabtausch hatte jedoch sein Gegner das bessere Ende für sich. Ruedi Affeltranger hatte gegen aktive Türme und schwer zu bespielende Freibauern zu kämpfen. Auch er musste sich in der Folge geschlagen geben. Für einen Lichtblick im Thaler Team sorgte dagegen Ivo Walt. Sein Gegenspieler wollte den Thaler mit einem Figurenangriff in Bedrängnis bringen. Das war an sich eine gute Idee. Nur hatte der Flawiler dabei zu wenig an die eigene Königssicherheit gedacht. Walt erkannte dies, ging zum Gegenangriff über und brachte den gegnerischen König zur Strecke. Ein schöner Sieg von Walt! Die Thaler Schachspieler haben in der nächsten Runde und noch in diesem Jahr die Gelegenheit, diese Niederlage auszumerzen.

Furioser Start der Thaler Schachspieler

An der Schweizerischen Gruppen-Meisterschaft besiegte der Schachclub Thal in der ersten von insgesamt sieben Runden der 2. Regionalliga die Mannschaft von Chur deutlich mit 4 : 1 Punkten.

Die Thaler Schachspieler zogen sich beim Auswärtsmatch in Chur mit Bravour aus der Affäre. Einen grossen Anteil am Mannschaftssieg hatte Marco Scruzzi. Er war glänzend aufgelegt und überspielte seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst. Nach einem spielerischen Übergewicht drang er mit seinen Schwerfiguren ins gegnerische Lager ein und setzte den Churer Spieler am Ende matt. Seinem Schachkollegen wollte Ruedi Affeltranger nicht nachstehen. Er übte mit den weissen Steinen ständig einen erheblichen Druck auf die Stellung seines Kontrahenten aus, so dass dieser zunächst den Überblick und dann die Partie durch Überschreitung der ihm zur Verfügung stehenden Bedenkzeit verlor. Etwas kritisch stand dagegen Beat Thür, nachdem er einen Bauern eingebüsst hatte. Durch geschickte Figurenmanöver konnte er aber das Spiel ausgeglichen halten und ein Unentschieden erzwingen. Ivo Walt erwischte ebenfalls einen guten Tag und erarbeitete sich eine überlegene Position. Walt stellt in vorbildlicher Weise stets den Erfolg des Teams über die eigenen Interessen. So ging er keine unnötigen Risiken ein, sondern wickelte die Partie klug ins Remis ab, um den Mannschaftssieg abzusichern. Zu diesem trug auch Elmar Schneider bei, der wenige Probleme mit seinem Widersacher bekundete. Der Thaler bildete starke Freibauern, mit welchen er leicht gewinnen konnte. Nach diesem gelungenen Auftakt dürfen die Thaler Schachspieler auf eine erfolgreiche Saison in ihrer Gruppe mit acht Mannschaften hoffen